Mittwoch, 29. November 2017
Der Kalium-Überschuss in der Ernährung
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Mein Hausarzt hat mir erklärt, dass es eigentlich keinen Kalium-Überschuss in der Ernährung geben könne, weil der Körper bei erhöhter Aufnahme von Kalium, dieses unverzüglich über die Nieren ausscheidet. Nach dieser Lehrmeinung wäre es egal, wie_viel Kalium eine Person aufnimmt; der Körper regelt das schon.

Das ist aber nicht bei allen Menschen so gut geregelt, da gibt es Defizite. Personen – die vermehrt zu Krämpfen neigen, die Verspannungen der Muskeln auch im Rücken spüren, sollten den Konsum an Obst auf die empfohlene Menge drosseln.

Die Ernährungsberater empfehlen für Diabetiker 2 Stück Obst pro Tag zu essen. Aus meiner Sicht sollten auch gesunde Menschen nicht wesentlich mehr als 3 Stück Obst essen. Das Augenmerk richtet sich dabei auf die Aufnahme von Fruchtzucker, an das Kalium denkt niemand!

Gerade im Spätherbst steht frisches Obst in Massen zur Verfügung, frische Mandarinen und Orangen, dazu noch 1 Kilo Bananen. Die Leute stopfen das Obst in sich hinein, weil sie die Folgen nicht kennen. Obst ist ja soooo gesund!

Besonders empfindliche Personen erreichen so einen Kalium-Überschuss im Blut, gleichzeitig tritt ein Magnesium-Mangel auf.

Es können folgende Symptome auftreten: Verspannungen am Rücken, Krampfartige Zustände im Verdauungstrakt, Beklemmendes Gefühl in der Brust = Herzbeschwerden, Hustenreiz.

Abhilfe: kein weiteres Obst essen, keinen Fruchtsaft trinken; eine Portion eines Magnesium-Präparates einnehmen, Kamillen-Tee, oder Ingwer-Tee trinken. Bei stärkeren Beschwerden wird noch ein Spasmolytikum benötigt. Sind diese auf den Verdauungstrakt beschränkt, nimmt man Buscopan. Die stärker wirksamen Mittel sind verschreibungspflichtig (Codein,...).

Falls jemand mit diesen Maßnahmen eine Linderung erreicht, sollte er darüber nachdenken, solche Beschwerden schon im Vorfeld zu vermeiden – die Vermeidungsstrategie.
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