Sonntag, 31. Dezember 2017
die Schlampigkeit im Staatsbetrieb
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Ein Arbeiter hatte eine wertvolle Chemikalie in 200 Liter Fässer eingefüllt. Er hatte sich dabei nicht an die Gewichtsanzeige der Waage gehalten, vielmehr hatte er die Fässer „nach seinem Gefühl“ befüllt.

Dieses teure Produkt ging an einen großen deutschen Chemiekonzern. Dort haben sie jedes einzelne Fass nachgewogen und das Gewicht in eine Liste eingetragen. Die Lieferung haben sie nach dem selber festgestellten Gewicht bezahlt. Das ergab sogar einen Aufpreis gegenüber der Rechnung.
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Hineingelegt - Korruption
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Vor vielen Jahren hatte die Firma meines Arbeitgebers eine beachtliche Produktion von Chemieerzeugnissen bei guter Qualität.

Ein Schweizer Handelsunternehmen schloss damals mit der genannten Firma einen Vertrag ab, wobei sie alle Exportgeschäfte abwickeln wollten. Die Schweizer hatten beste internationale Kontakte, so konnte der Export der genannten Firma enorm gesteigert werden.

Beim Jahresabschluss kamen die langen Gesichter. Der hohe Umsatz hatte zu massiven Verlusten geführt. Normalerweise müsste das die Buchhaltung schon im Laufe des Jahres merken, dass der Karren im Dreck läuft. Jedoch haben die beteiligten Personen die anlaufenden Verluste verschleiert.

Der Generaldirektor der Firma wurde vor Gericht wegen fahrlässiger Geschäfte angeklagt. Er rechtfertigte sich damit, dass er selber keine kaufmännische Ausbildung hätte, somit hatte er die „schlechten Geschäfte“ nicht als solche erkannt. Der Mann wurde freigesprochen und vom Eigentümer der Firma – dem Staat – entlassen.

Anschließend hat die Schweizer Handelsfirma diesen „hochkarätigen“ Mann aufgenommen und ihm einen sehr gut bezahlten Posten gegeben. Da war er wieder gut genug!

Es wurde nicht bewiesen, aber es riecht nach Geschenkannahme durch den Generaldirektor als Belohnung für die guten Geschäfte der Schweizer zulasten seines Arbeitgebers.

Das ist Korruption!

Fazit: Ein Unternehmer sollte sich das sehr genau ansehen, bevor er ein Abkommen mit einem Partner im Ausland abschließt. Speziell die Firmen im Angloamerikanischen Raum und in einigen Mittelmeerländern sind für derartige Geschäftspraktiken berühmt.
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